Aktuelle Seite 2017


Frühlingserwachen

Das Frühlingsfest der Kap-Horner am 8.April in Paulsens Gasthof in Sprakebüll war mit 45 Teilnehmern gut frequentiert. Nach dem Genuss eines guten Essens, hatte der Festausschuss ohne Namen als erste Überraschung den Auftritt des 1. Akkordeon Clubs Niebüll parat, der mit einem Strauß bunter Melodien aus Musicals und international bekannten Klassikern sein Können unter Beweis stellte. Danach wurde Hans Werner Ötjen für sein unermüdliches Bemühen um die Möglichkeit, musikalische Begleitung in schwierigen Zeiten für Übungsabende und Auftritte sicher zu stellen, besonders geehrt. Unser langjähriger Akkordeonspieler Karl-Ludwig Petersen, der uns aus gesundheitlichen Gründen im vergangenen Jahr hatte verlassen müssen, wurde unter großem Beifall für sein Engagement beim Chor mit einem Geschenk geehrt. Günter Leseberg und Uwe Langer erhielten vom Vorsitzenden Uwe Michaelis Urkunden für 25 Jahre Mitgliedschaft, und unser Chorleiter Dieter erhielt für seinen großen, und motivierenden Einsatz bei Übungsabenden und Auftritten ebenfalls ein Geschenk. Danach sorgte Dieter Hoffmann aus Stadum mit guter Musik dafür, dass auf der Tanzfläche auch noch einigermaßen Betrieb herrschte. Die Kap Horn-Sänger brachten ihren Damen dann noch ein kleines Ständchen, um so auch den neuen Akkordeonspieler Karl Heinz offiziell ins rechte Licht zu rücken. Traditionell wurde um 24:00 Uhr die Übergabe der Schlüsselgewalt mit dem Dank für die durchgeführten Aktivitäten vom alten Festausschuss mit Gert, Karit und Peter sowie ihren Damen an den Neuen Ausschuss KnuLeGru mit Knut Knudsen, Günter Leseberg und Dieter Grudda vollzogen. Und nun warten wohl alle Kap-Horn- Mitglieder schon sehr gespannt auf die kommenden Aktionen.
Text:
UL - Bilder KK



Jahreshauptversammlung 2017

Im 35. Jahr ihres Bestehens stellt sich die Situation des Shantychores Kap-Horn-Sänger Niebüll nicht gerade rosig da. Der Vorsitzende, Uwe Michaelis, bezeichnete die Ereignisse des Jahres 2016 für den Chor in seinem Jahresbericht bei der Jahreshauptversammlung gar als schicksalhaft. Durch den Austritt zweier Akkordeonspieler aus persönlichen und aus Krankheitsgründen mussten die meisten Auftritte ausfallen. Das schlug sich natürlich auch in der finanziellen Situation nieder, und machte eine Umstrukturierung durch Streichung aus dem Vereinsregister und dem Austritt aus dem Bahnsozialwerk erforderlich. Zum Glück konnte durch die zwischenzeitliche Verfügbarkeit einer neuen Akkordeonspielerin zumindest der Übungsbetrieb beim Chor gesichert werden. Und dass die Mitglieder des Chores die Lage nicht pessimistisch bewerten, zeigt ihre Anwesenheit bei 21 Übungsabenden in 2016, an denen immer über 90 % der Mitglieder vor Ort waren. Durch den guten Zusammenhalt des Chores und engagierte Arbeit des jeweiligen Festausschusses kam die Geselligkeit auch nicht zu kurz. Und mit etwas Glück, so der Vorsitzende, gibt es bald Besserung unserer musikalischen Situation, wenn sich unsere Hoffnungen auf den Beitritt eines avisierten Akkordeonspielers erfüllen. Bei den Wahlen wurden der stelv. Vorsitzende Gert Lorenzen und der Schriftführer Uwe Langer in ihren Ämtern bestätigt. „Trotz aller Probleme wird der Chor weiter bestehen, und hoffentlich bald wieder den Freunden der maritimen Musik bei Veranstaltungen und Auftritten Freude bereiten können“, stellte Uwe Michaelis abschließend fest.
Bildunterschrift:
Geschenke gab es für Dieter Grudda, H.W.Ötjen, Knud Knudsen Dirk Brodersen und Uwe Langer als Anerkennung fürihre Arbeit.

 


Weihnachten 2016

Die Weihnachtsfeier der Kap-Horner  war auch 2016  eine runde Sache. Der Festausschuss "ohne Namen" mit H.P.Hantner, Gert Lorenzen  Carid Thomsen und ihre Damen hatten den Übungsraum festlich hergerichtet, und so herrschte von Beginn an den vollbesetzten Tischen weihnachtliche Stimmung mit einer leichten Erwartungshaltung; denn zum ersten Mal in der Geschichte der Kap-Horn-Sänger waren alle noch aktiven Mitglieder mit ihren Damen zu einer Veranstaltung gekommen. Für den amtierenden Festausschuss  wohl ein schönes Zeichen der Solidarität. Dem reichhaltigen Essen schloss sich eine Kaffeerunde mit  Kleingebäck und für alle viel Zeit zum Klönschnack an. Dem Anlass entsprechend  waren dann die Sänger gefordert, ihren Damen die speziell für diesen Abend einstudierten Weihnachtslieder zu präsentieren. Und weil es so schön klang, schlossen sich die Damen ebenfalls mit einigen wohlklingenden Weihnachtsliedern an. Eine Schätzfrage forderte sodann das Schätzvermögen aller Anwesenden heraus, denn es sollte das Lebendgewicht der Mitglieder des Festausschusses und ihrer Damen geschätzt werden. Das Ergebnis versetzte wieder in Erstaunen, denn bis auf die Differenz von einem Kilo lag der Sieger mit seiner Schätzung goldrichtig. Danach wurde es wieder besinnlich, und die von Annegret Lorenzen op Platt und Dieter Grudda humorvoll auf  hochdeutsch vorgetragenen Weihnachtsgeschichten verdeutlichten den Zuhörern je nach Gusto, dass Weihnachten eben für jeden seine eigene Bedeutung hat.  Nachdem Uwe Michaelis im Namen aller Kap-Horn-Sänger und ihrer Damen dem Festausschuss seinen Dank für die gelungene Feier abgestattet hatte, gab er noch die Namen des neuen Festausschusses bekannt. Unter ihrem Künstlernamen KnuLeGru formieren sich zu neuen Taten: Knud Knudsen, Günter Leseberg und Dieter Grudda. Gegen 23:30 Uhr endete dann  eine  für die allermeisten Teilnehmer schöne  und gemütliche Weihnachtsfeier.
Text Uwe Lager /  Bilder Hans-Werner Oetjen
 


Süßes und Saures waren die zwei wichtigen Wohlfühlkomponeten, die der Festausschuss den Kap-Horn-Sängern und ihren Damen am 27. August 2016 zu ihrem Tagesausflug versprochen hatten. Hinzu kam dann das Superwetter, und so konnte kaum noch etwas schief laufen. Nach der gut einstündigen Fahrt, auf der Dieter Grudda mit Dönkes und Witzen die Gäste auch auf der Rückfahrt gut unterhielt, wurden die Teilnehmer bereits vor der alten Fischräucherei in Eckernförde von kompetentem Fachpersonal erwartet. Die anschließende Führung durch die Räume der nur noch sporadisch in Betrieb befindlichen Räucherei machte an Hand von Bildern und Einrichtung deutlich, wie hart und primitiv noch um 19hundert bis nach dem ersten Weltkrieg die Arbeit in den fast 30 Eckernförder Räuchereien für das zumeist weibliche Personal gewesen war. Köstlich nach der Führung , die angebotenen frischen Sprotten in dem lauschigen Garten der Brauerei. Zum Mittagessen ging es in die Siegfried Werft, wo Fisch und Fleisch serviert wurden. Interessant dann die Führung durch die Bon Bon Kocherei, wo natürlich die Möglichkeit des Einkaufs der süßen Leckereien für viele zu einem Muss wurde. Die abschließende Kaffeetafel im Quellental Selk beschloss einen schönen, erlebnisreichen Tag, den der Festausschuss „ohne Namen“ mit seinen Damen ebenso kompetent wie engagiert gestaltet hat. Vielen Dank dafür an Klaus Peter, Carid und Gert.
Bilder:H.W.Ötjen, Text U.L.


April 2017                          ©2001 Knudsen/Langer